Aufbauseminare
Voraussetzung für den Besuch der Aufbauseminare ist der erfolgreiche Besuch des Basisseminars.
Klicken Sie auf die Seminarlinks, um weitere Informationen zu erhalten.
Musik und Struktur - Die Bausteine der Musik
Wenn man Stress mit einem Musikwerk hat, muss es nicht am gesamten Stück liegen. Sehr interessant und effektiv ist die Betrachtung der Elemente, aus denen die Musik besteht.
So stehen in diesem Kurs die strukturellen Elemente der Musik wie Notenwerte, Töne, Intervalle und Tonarten im Vordergrund. Dabei geht es um Stressablösung bei speziellen musikalischen Problemen des Musikers. Aber auch der umgekehrte Fall wird betrachtet: Wie können mir die musikalischen Elemente helfen, die Ursache für meine Probleme in den Griff zu bekommen.
Außerdem beschäftigen wir uns mit Themen, die auf ein Ziel gerichtet sind, z. B. Probespiele oder Prüfungen und lernen neue Hilfsmittel zur Stressablösung kennen wie das Farb-Ton-Barometer und das Intervallbarometer. Außer den Balancen zu diesem Thema führen wir noch eine interessante Farb-Ton-Übung durch.
- Welche Notenwerte bereiten mir Schwierigkeiten?
- Warum habe ich Intonationsprobleme?
- Warum bereiten bestimmte Intervalle Mühe?
- Warum fallen mir in der Praxis einige Tonarten leicht, andere schwer?
- Was nehme ich von einer Komposition intuitiv war?
In diesem Seminar betrachten wir die Räume bzw. Raumformen, in denen Musiker spielen oder unterrichten, und untersuchen, welchen Raum wir selbst einnehmen.
Weiterhin beschäftigen wir uns mit dem Thema Lampenfieber. Wie äußert sich meine Aufregung, wann beginnt sie, und was ist eigentlich nach einem Konzert?
Und wir prüfen unsere Kritikfähigkeit, ob wir uns selbst richtig einschätzen können, aber auch, wie wir mit Kritik von außen umgehen.
- Habe ich Stress, wenn ich in bestimmten Räumen musiziere oder unterrichte?
- Wie gehe ich mit Lampenfieber um?
- Warum habe ich Angst vor Kritik?
- Kann ich mich selbst richtig einschätzen?
Kreativität ist ein Ausdruck dessen, wie man lebt, wie man Energien umsetzt und welche Offenheit für verschieden Quellen man besitzt. Diese können in einem ganz anderen Bereich liegen als in dem eigentlichen Studiengebiet. In diesem Kurs gehen wir gezielt diesen Fragen nach und gestalten Balancen dazu.
Wir prüfen, welche innere Einstellung zum künstlerischen Schaffen wir haben, ob wir durch Leistungsdruck oder Leistungsdenken gelenkt werden. Wir finden wieder den Weg zur Spielfreude und zum Spaß an der Musik, ohne durch Perfektionsdenken beherrscht zu werden. Außerdem betrachten wir die schöpferische Kraft aus der Sicht der Mudras.
- Welche Kräfte geben mir den Antrieb, schöpferisch tätig zu sein?
- Was gibt mir die Ausdauer, den Weg der Kunst einzuschlagen und durchzuhalten?
- Wie setze ich meine inneren Schaffensimpulse in Gang?
- Was ist unter einer außerordentlichen Leistung zu verstehen?
- Aus welcher Quelle wird eigentlich die schöpferische Kraft gespeist, von der ein Künstler zehrt?
- Was blockiert meine künstlerische Ausdruckskraft?
Intervalle stellen Beziehungen dar, sei es im Sinne eines Ensembles auf der Bühne oder privat. Die Musiker erfahren durch eine entsprechende Balance, zu welchem Intervall bzw. Beziehungstyp sie tendieren, mit welchem "Beziehungstyp" sie Probleme haben, und erleben, dass die Ausdrucksstärke wesentlich davon abhängt, dass man seinen eigenen Typus und den anderer Kollegen bei enger musikalischer Zusammenarbeit stressfrei lebt.
- Welche Energien geben wir in Beziehungen hinein?
- Wie leben wir Beziehungen?
- Wie wirken wir nach außen?
- Bin ich bereit, mich auf der Bühne zu zeigen?
- Wie viel Energie des künstlerischen Schaffens kommt "rüber"?
- Wodurch verstärke ich den Dialog mit dem Publikum?
In diesem Seminar gehen wir ganzheitlich an ein Musikstück heran, betrachten es auf physischer, emotionaler und mentaler Ebene. Dabei stellen wir die Verbindung zwischen der Musik und unserem Körper her, arbeiten an einzelnen Stellen mit Farben und nehmen das Verhaltens- und das Farb-Ton-Barometer zu Hilfe. Und schließlich fassen wir das gesamte Musikwerk in einem Symbol zusammen, ganz nach dem Prinzip von Aristoteles "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile".
Die individuelle praktische Arbeit mit selbst mitgebrachten Konzerten, Sonaten, Liedern, … steht in diesem Seminar im Vordergrund
- Welche Möglichkeiten gibt es bei Problemen mit einem Musikstück oder seiner Struktur?
- Wie wird meine Musik wieder energetisch stark?
- Wie drücke ich große musikalische Zusammenhänge in einer Komposition aus?
- Wie kann ich meine Ausdruckskraft stärken und intensivieren?
- Wie gelange ich zu meiner eigenen Interpretation?
Angehende Orchestermusiker stehen im Probespiel, spielen wie 20 andere Kollegen das gleiche Konzert und fragen sich, warum es ausgerechnet die eigene Interpretation sein soll, die darüber entscheidet, ob man die Stelle bekommt oder nicht. Eine Musikerin bereitet sich auf eine Prüfung vor und es fehlen kreative Ideen, wie sie das Pflichtstück interpretieren soll.
Wir betrachten Bereiche aus der Kunst, die uns auf unserem künstlerischen Weg helfen können, die unsere schöpferische Energie freilegen und die wir für die Musik und die künstlerische Arbeit nutzen können. Wir suchen nach Möglichkeiten, was wir tun können, wenn wir feststecken, nicht mehr weiterkommen, wenn uns nichts mehr einfällt, wenn wir farblos, ohne Ideen spielen. Ziel ist es, seine eigene Interpretation zu finden, der individuellen schöpferischen Kraft (künstlerischen Kreativität) näher zu kommen.
- Was macht mich und meine Arbeit einzigartig?
- Wie kann ich mit meiner Interpretation des Stückes das Publikum gefangen nehmen?
- Was fehlt mir im Moment auf meinem künstlerischen Weg?
- Plagen mich Zweifel an der eigenen Kreativität?
- Welche anderen Künste dienen mir als Quelle für meine Kreativität?
Unser ganzes Wirken und Schaffen hat mit Wahrnehmung und Ausdruck zu tun. Wenn wir etwas weitergeben, z. B. beim Unterrichten oder Erklären von Sachverhalten - tun wir das auf unsere ganz bestimmte Art und Weise. Nicht immer kommt das bei unserem Gegenüber an. Ebenso verstehen wir den anderen nicht oder nur schwer, wenn er uns etwas näher bringen will. Das hat mit unterschiedlichen Wegen der Kommunikation und der Wahrnehmung zu tun. So lässt sich eine Tonleiter z. B. dadurch vermitteln, indem wir sie aufschreiben oder vorspielen oder spüren lassen. Wir bedienen hierbei die visuelle, auditive oder kinästhetische Sinneswahrnehmung. Wie wir etwas aufnehmen oder wiedergeben, es verarbeiten, sortieren und dann abspeichern oder wieder abrufen hängt von der Wahrnehmung ab, die diese Funktionen hauptsächlich prägt.
In diesem Kurs werden die Wahrnehmungsarten und -kanäle sowie deren Verknüpfung näher betrachtet. Daraus entstehen Wahrnehmungsmuster, deren Eigenschaften erarbeitet werden, um so ein tieferes Verständnis für die Unterschiedlichkeit der Menschen beim Lernen und Lehren zu bekommen.
- Warum kann ich etwas nur schwer nachvollziehen, wenn ich es gezeigt bekomme?
- Warum versteht mich mein Gegenüber nicht?
- Wie erreiche ich meinen Gesprächspartner?
- Wie nehme ich meine Umgebung war?
- Warum schaltet mein Schüler ab, wenn ich ihm etwas zeige?
- Warum tue ich mir schwer, Interesse zu zeigen, wenn ich etwas erklärt bekomme?
"Dreidimensionales Ensemblespiel"
- Was lässt ein Ensemble zum Ensemble/zur Einheit werden?
- Wie gelingt Musikern, die sich durch Ausbildung, Herkunft, Persönlichkeit usw. unterscheiden, eine gemeinsame Interpretation eines Stückes?
- Wie finde ich meinen idealen Platz im Ensemble?
- Wie bekommt ein Ensemble eine individuelle Note?
- Wie ist das Beziehungsverhältnis unter den Musikern?
- Welche Erwartungen haben die einzelnen Ensemblemitglieder an das Kollektiv?
- Wie nutze ich die verschiedenen Qualitäten und Fähigkeiten der einzelnen Ensemblemitglieder?
- Wie lässt sich das Verhältnis zwischen den Musikern stärken?
- Wie kann sich ein Ensemble optimal energetisch auf einen Auftritt vorbereiten?
Der Kurs ist sowohl auf eine praxisnahe Arbeit ausgerichtet als auch auf das Lernen durch Beobachtung der anderen Ensembles.